Specialty Coffee Sorten erklärt: Espresso, Flat White, Latte & mehr
Espresso, Americano, Flat White, Latte Macchiato – was ist der Unterschied? Wir erklären alle Kaffeesorten verständlich und helfen dir, deinen Lieblingskaffee zu finden.
Die Kaffeekarte in modernen Cafés kann überwältigend sein. Espresso, Americano, Flat White, Cappuccino, Latte Macchiato – hinter all diesen Namen stecken unterschiedliche Zubereitungsarten, Geschmacksprofile und Milch-Kaffee-Verhältnisse. Wir erklären die wichtigsten Kaffeesorten einfach und verständlich – damit du beim nächsten Besuch sofort weißt, was du möchtest.
Der Espresso: Die Basis allen Specialty Coffees
Alles beginnt mit dem Espresso. 7–9 Gramm fein gemahlener Kaffee, heißes Wasser mit hohem Druck, 25–30 Sekunden Extraktion – das Ergebnis ist ein konzentrierter, aromatischer Shot mit charakteristischer Crema. Espresso ist intensiv, leicht bitter und hat je nach Herkunft der Bohne Noten von Schokolade, Nüssen oder Früchten. Espresso Macchiato ist dasselbe mit einem kleinen Klecks Milchschaum – für alle, die es leicht milder mögen.
Americano & Filterkaffee: Milder und länger
Wer es milder mag, greift zum Americano: ein Espresso-Shot mit heißem Wasser verlängert. Das ergibt einen schwarzen Kaffee mit weniger Intensität aber vollem Aroma. Filterkaffee hingegen wird mit deutlich mehr Wasser durch einen Filter gebrüht – ein klassisches, sehr mildes Ergebnis. Im Specialty Coffee Bereich erlebt der Filterkaffee gerade eine Renaissance, da er die Aromen der Bohne besonders klar zeigt.
Cappuccino, Latte & Flat White: Die Milch-Kaffee-Familie
Cappuccino besteht aus einem Espresso-Shot und gleichviel Milch und Milchschaum – kräftig und cremig. Der Milchkaffee (Café Latte) ist milder: viel aufgeschäumte Milch mit einem oder zwei Espresso-Shots. Flat White kommt aus Australien und liegt zwischen Cappuccino und Latte – weniger Milch, mehr Kaffee-Intensität, sehr fein texturierter Mikroschaum. Der Latte Macchiato ist das Gegenteil: viel Milch, der Espresso wird zuletzt eingeschüttet und befleckt die Milch.
Cold Brew und Eiskaffee: Die Sommer-Alternativen
Im Sommer gewinnen Cold Brew und Iced Coffee immer mehr Fans. Cold Brew ist kalt gebrühter Kaffee – Kaffeepulver wird 12–24 Stunden in kaltem Wasser gezogen. Das Ergebnis ist ein extrem sanfter, wenig bitterer Kaffee mit hohem Koffeingehalt. Iced Coffee ist dagegen einfach heißgebrühter Kaffee über Eis – schnell, frisch und erfrischend. Der Unterschied ist deutlich: Cold Brew ist runder und samtiger, Iced Coffee frischer und lebendiger. Beide eignen sich hervorragend als Basis für Kaffee-Getränke mit Milch oder Sirup.
Wie erkenne ich wirklich guten Specialty Coffee?
Guter Specialty Coffee hat klare Merkmale: Die Crema beim Espresso ist dicht und haselnussbraun, nicht dünn und schwarz. Der Milchschaum beim Cappuccino ist seidig und hat keine großen Blasen. Der Geschmack ist komplex – du schmeckst Aromen, keine Bitterkeit. Außerdem: Ein gutes Café kennt seine Bohnen. Herkunft, Röstung, Varietät – wer das alles nicht erklären kann, serviert wahrscheinlich keinen echten Specialty Coffee. Im MALU legen wir großen Wert auf Qualität bei jedem einzelnen Kaffee.
Was ist Specialty Coffee?
Specialty Coffee bezeichnet Kaffee mit einer Bewertung von 80+ Punkten auf der SCA-Skala. Das bedeutet: ausgesuchte Herkunft, sorgfältige Ernte, schonende Verarbeitung und präzise Röstung. Im Gegensatz zu kommerziellem Kaffee steht beim Specialty Coffee die Qualität der einzelnen Bohne im Vordergrund – ähnlich wie beim Wein der Weinberg. Das Ergebnis ist ein Kaffee mit komplexem Aroma und ohne Bitterkeit.
Probiere unsere Specialty Coffee Auswahl im MALU – von klassisch bis modern, täglich frisch zubereitet am Alexanderplatz.
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